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wieder am Anfang


Warum immer wieder?

Gerade wenn ich glaub,

es geschafft zu haben,

holt mich die Vergangenheit ein

und zieht mich zurück in die Dunkelheit.


Ein einziger Satz, ein Augenblick,

der alles bricht.

Ich trage den Schmerz in mir,

doch zeigen kann ich ihn nicht.


Ich steh wieder am Anfang,

wieder dort, wo alles begann.

Dachte, ich wär längst frei,

doch die Dunkelheit zieht mich wieder an.

Manche Wunden heilen nie,

sie werden nur stiller mit der Zeit.


Menschen gehen fort,

als wäre nie etwas gewesen.

Kein Abschied, kein Blick zurück,

nur Scherben von altem Glück.

Ich ziehe mich zurück,

verliere mich in der Stille.

Das Licht wird schwächer,

doch irgendwo bleibt ein Funke.


Ich steh wieder am Anfang,

mit den Narben meiner Zeit.

Doch selbst die längste dunkle Nacht

macht irgendwann dem Morgen Platz.

Manche Wunden heilen nie,

sie lernen nur, leiser zu sein.



© Frynari

 
 
 

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